Geimpfte müssen in USA meist keine Maske mehr tragen

In den USA müssen vollständig gegen Corona Geimpfte nach einer Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC in den allermeisten Situationen keine Maske mehr tragen - weder drinnen noch draussen.

Sie müssen auch keinen Sicherheitsabstand mehr einhalten. Präsident Joe Biden nannte die Entscheidung am Donnerstag (Ortszeit) im Weissen Haus einen "Meilenstein". "Heute ist ein grosser Tag für Amerika in unserem langen Kampf gegen das Coronavirus", sagte Biden. Zugleich betonte er, dass für Menschen ohne vollen Impfschutz die bisherigen Corona-Regeln weiter gelten.

CDC-Chefin Rochelle Walensky sagte: "Wir haben uns alle nach diesem Moment gesehnt, in dem wir wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren können." Vollständig Geimpfte könnten damit beginnen, Dinge zu tun, mit denen sie wegen der Pandemie aufgehört hatten. Das betrifft etwa 118 Millionen Menschen in den USA. Grundlage für die neuen Richtlinien seien Studien, wonach die Impfungen selbst gegen Virus-Varianten extrem wirksam seien. Im Fernsehsender NBC mahnte Walensky am Freitag weiter zu Vorsicht - aber das Ende der Pandemie in den USA komme langsam in Sicht.

Wer komplett geimpft ist, kann auch wieder ohne Maske ins Kino, ins Fitnessstudio oder zum Friseur. Auch Gottesdienste, Singen im Chor und Essen im Restaurant seien wieder ohne Maske möglich, erklärte die Behörde. Die Ankündigung dürfte auch die Rückkehr in Büros erleichtern. Das Tragen einer Maske ist aber weiter in dicht gedrängten Situationen wie etwa in Flugzeugen, Zügen, Bussen Krankenhäusern oder Flughäfen gefordert. Eine Maskenpflicht gilt auch, wenn sie von örtlichen Behörden, Arbeitgebern oder Geschäften vorgeschrieben wird.

Biden sagte, die Fallzahlen seien in 49 der 50 US-Bundesstaaten gesunken. Die Zahl der Covid-19-Toten sei auf dem niedrigsten Stand seit April vergangenen Jahres. Am Donnerstag sei die Marke von 250 Millionen verabreichten Impfdosen seit seinem Amtsantritt am 20. Januar erreicht worden. Insgesamt haben nach CDC-Angaben inzwischen rund 118 Millionen der rund 330 Millionen Menschen in den USA die notwendigen Impfdosen für einen vollen Schutz. Bei Erwachsenen liegt die Quote bei gut 45 Prozent. Zuletzt verlangsamte sich das Tempo der täglich verabreichten Impfungen jedoch.

Experten zufolge will die Regierung die weitgehende Aufhebung der Maskenpflicht daher als Anreiz nutzen, alle Amerikaner zur Impfung zu bewegen. Die Regel sei nun einfach, erklärte Biden: "Geimpft oder mit Maske". Er forderte alle Bürger auf, sich impfen zu lassen. "Wir sind noch nicht fertig. Wir verlieren immer noch zu viele Amerikaner, weil wir immer noch zu viele ungeimpfte Menschen haben." Biden hat als Ziel ausgegeben, dass bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli insgesamt 70 Prozent aller Erwachsenen vollständig geimpft sind. Biden fügte hinzu, um langfristige Sicherheit zu erreichen, müsse die Pandemie nicht nur in den USA, sondern weltweit bekämpft werden.

Menschen gelten zwei Wochen nach Verabreichung der letzten Dosis als vollständig geimpft. Eingesetzt wird in den USA neben den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer, bei denen jeweils zwei Dosen gespritzt werden, auch das Mittel von Johnson & Johnson. Dieses entfaltet bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung.

Biden rief dazu auf, Verständnis für Menschen zu zeigen, die die Masken trotz Impfschutz noch nicht ablegen wollten. "Bitte behandeln Sie sie mit Freundlichkeit und Respekt. Wir hatten zu viele Konflikte, zu viel Bitterkeit, zu viel Wut, zu viel Polarisierung in dieser Frage über das Tragen von Masken. Lassen Sie uns das beiseite legen. Erinnern wir uns: Wir sind alle Amerikaner."

Seit Beginn der Pandemie hat es in den USA knapp 33 Millionen bestätigte Corona-Infektionen und 585 000 damit zusammenhängende Todesfälle gegeben. Im Schnitt der vergangenen Woche wurden zuletzt täglich noch rund 37 000 Neuinfektionen und knapp 600 Todesfälle gemeldet, wie CDC-Daten zeigen.

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