25 Jahre "Independence Day" - Roland Emmerich trumpft mit Aliens auf

Roland Emmerich hatte in Hollywood gerade mit den Science-Fiction-Filmen "Universal Soldier" und "Stargate" Fuss gefasst, als der damals 40 Jahre alte Schwabe seine neue Wahlheimat auf der Leinwand in Schutt und Asche legte. Vor 25 Jahren - am 25. Juni 1996 - feierte "Independence Day" in Los Angeles seine Weltpremiere. Stars wie Jeff Goldblum, Will Smith, Faye Dunaway, Sharon Stone und Robin Williams flanierten über den roten Teppich.

Auf der Kinoleinwand dann die spektakuläre Alien-Apokalypse: Emmerichs Ausserirdische landen kurz vor dem 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag (Independence Day). Sie verwüsten das Weisse Haus in Washington, die Wolkenkratzer Manhattans und fast das ganze Land, ehe der Regisseur zum patriotischen Gegenschlag ausholt. Der US-Präsident, ein paar Kampfpiloten und Computertüftler können die Invasion mit Opferbereitschaft und vereinten Kräften stoppen und die Vernichtung der Zivilisation noch einmal abwenden.

In "Independence Day" kleckerte Emmerich mit einem verhältnismässig kleinen Budget und trickste mit Spezialeffekten. Die meisten wurden mit Modellen erstellt, denn ausgefeilte Computertechnik war noch ein Zukunftstraum. Das Katastrophen-Spektakel legte an den Kinokassen einen Traumstart hin: Der Spitzenfilm von 1996 stellte Blockbuster wie "Twister" und "Mission: Impossible" in den Schatten. Weltweit spielte "Independence Day" mehr als 817 Millionen Dollar ein. Etwa 9,2 Millionen Kinobesucher hatte der Film damals allein in der Bundesrepublik nach dem Start im September 1996. Zur Krönung gab es 1997 einen Oscar für die besten Spezialeffekte.

Emmerich zog in Sachen Spannung und Pathos geschickt alle Register - mit gigantischen Raumschiffen, verängstigten Menschen und einer Heldentruppe, die den Aliens die Stirn bietet. Bill Pullman bläst als junger US-Präsident zum Kampf, Jeff Goldblum ist der gewiefte Technik- Tüftler, Will Smith der mutige Bomberpilot.

Auch eine clever angelegte Werbekampagne trug zum Erfolg bei: Beim Super-Bowl-Endspiel vor einem Millionenpublikum, sechs Monate vor dem Kinostart, heizte das Studio Fox mit einem 30-Sekunden-Werbespot ein. Nach düsteren Bildern von panischen Menschen und dem explodierenden Weissen Haus die ominöse Botschaft: Erfreut auch am Super-Bowl, es könnte der letzte sein. 1,3 Millionen Dollar legte das Studio für die frühe Reklame mit dem Hinweis auf den Kinostart im Sommer hin. Danach wurden teure Spots für neue Filme bei dem jährlichen Football-Event Tradition.

Beim Kinostart in Deutschland im September 1996 erzählte Emmerich im dpa-Gespräch, was ihn zu dem Film motiviert hatte. Als er Anfang 1994 in Kalifornien zum ersten Mal ein schweres Erdbeben miterlebte, war er nach seinen Worten "beeindruckt und geschockt". Dabei machte er die Erfahrung, dass Katastrophen die Menschen zusammenführen. "Das brachte mich auf die Idee zu meinem nächsten Film, in dem auch in der schlimmsten Situation das Menschliche triumphiert."

Der Film habe auch "eine Art Botschaft", sagte Emmerich. Und welche Botschaft verbirgt sich hinter der Zerstörung des Weissen Hauses in Washington und des Empire State Buildings in New York? "Zunächst einmal nur, dass ich als Deutscher einfach den Mut habe, so etwas im Film in die Luft zu jagen. Das ist für einen Amerikaner vielleicht schwieriger."

Mit der Fortsetzung liess sich Emmerich zwanzig Jahre Zeit, im Jahr 2016 kam "Independence Day: Wiederkehr" in die Kinos. Er habe so lange gewartet, um technisch bessere Spezialeffekte zu schaffen, sagte der Regisseur damals. Beim Original von 1996 sei er in der Hinsicht "völlig frustriert" gewesen. Der neuerliche Alien-Angriff wurde von vielen Kritikern zerrissen. Der Film spielte weniger als die Hälfte seines Vorgängers ein. Die Fortsetzung ohne Hauptdarsteller Will Smith bezeichnete Emmerich später als Fehler. "Alles musste sehr schnell gehen. Als Will nein gesagt hat, hätte ich auch nein sagen sollen." Andere hätten ihn überredet, den Film doch zu drehen.

Von "Independence Day 3" ist seitdem keine Rede mehr. Hollywoods deutscher Meister der Zerstörung hat sich längst ein anderes Ziel gesteckt, mit "Moonfall" greift er nach den Sternen. In dem bereits abgedrehten Sci-Fi-Spektakel wird der Mond aus seiner Umlaufbahn befördert und rast auf die Erde zu. Ein Retter-Team soll die Katastrophe verhindern. Oscar-Preisträgerin Halle Berry spielt eine Ex-Astronautin, Donald Sutherland einen NASA-Mitarbeiter. Das Branchenblatt "Deadline.com" schätzt das Budget auf mehr als 140 Millionen Dollar. Auf Twitter trumpfte Emmerich Ende Mai auf: "Am 4. Februar reisen wir zum Mond!". Fans müssen also bis 2022 auf den nächsten Katastrophenfilm des Regisseurs warten.

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