Sion-Trainer Walker: "Wir haben unseren Job nicht gemacht"

Nur zwei Runden waren in der neuen Saison nötig, um den FC Sion aus der Bahn zu werfen. Nach dem 1:6-Debakel in Basel ist der Präsident verärgert und der Trainer angezählt.

Zur Pause hatte Christian Constantin genug gesehen. Der Chef des FC Sion trat die Heimreise an, noch bevor seine Spieler sich für die zweiten 45 Minuten auf den Platz begaben. Für den Architekten aus Martigny war es in verschiedener Hinsicht ein Déjà-vu: Die Auswärtsspiele in Basel sind seit Jahren meistens qualvoll, und die Hoffnungen vor der Saison zerschlagen sich immer wieder zu rasch, egal welche personellen Änderungen er im Sommer auch vornimmt.

Nun befindet sich der FC Sion schon nach zwei Runden in einer Art Notsituation. Marco Walker redete nach dem Debakel nichts schön. "Die Niederlage ist auch in dieser Höhe verdient. Nichts, was wir uns vorgenommen haben, gelang auch nur im Ansatz", analysierte der Trainer. "Wir haben unseren Job nicht gemacht." Gerade bei den Standardsituation seien die Spieler lasch aufgetreten. In der Pause habe er nicht viel gesagt, sondern einfach vier Wechsel vorgenommen.

Walker setzt darauf, dass die Spieler von selber erkennen, was alles schief gelaufen ist. "Wenn ich das erklären muss, dann haben wir ein Problem." Dass seine persönliche Zukunft in Sitten auf dem Spiel steht, schloss er nicht aus. "Ich habe mich gegen Basel gerettet", sprach Walker gegenüber "blue" das 4:0 zum letzten Saisonabschluss an. "Jetzt kann es sein, dass der Match gegen Basel mein letzter war. Das ist nicht in meiner Hand. Ich habe aber im Kopf, dass ich mit der Mannschaft in die nächste Woche gehe."

Für den vorzeitigen Abgang von Constantin zeigte Walker Verständnis: "Die erste Halbzeit war eine komplette Katastrophe. Er hat das Recht, das Stadion zu verlassen. Wir haben nichts gemacht für die Franken, die er uns jeden Monat zahlt." Immerhin verhinderten die Sittener in der zweiten Halbzeit den totalen Absturz und eine historische Niederlage, die nach dem 0:5 zu Pause möglich gewesen wäre.

Rahmen ärgerte sich

Auf Basler Seite ärgerte sich Patrick Rahmen über den Gegentreffer. Der Trainer fand den Penalty, der zum 1:6 führte, nicht gerechtfertigt. "Es stört mich, weil wir das Ziel hatten, zu null zu spielen." Der Coach konzentrierte sich bei der Nachbetrachtung dann aber rasch auf das Positive: "Es hat harmoniert. Es war richtig gut", sagte er zur ersten Halbzeit.

Euphorisch wirkte Rahmen aber nicht. Dass die Situation sich schnell ändern kann, weiss er gut. An Herausforderungen fehlt es dem FCB in diesen ersten Wochen der Saison nicht. Bereits am Donnerstag steht er wieder in der Pflicht mit dem Qualifikationsspiel für die Conference League gegen die Ungarn von Ujpest. "Wir müssen demütig bleiben", gab er nach dem Kantersieg als Leitmotiv vor.

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