Marc Hirschi an der WM in Lauerposition

Nach einer lange Zeit harzig verlaufenen Saison ist bei Marc Hirschi die Zuversicht zurück. Im WM-Strassenrennen am Sonntag will der Berner seine Aufwärtstendenz bestätigen.

Und plötzlich läuft es wieder. Vorletzte Woche fuhr Marc Hirschi in der Luxemburg-Rundfahrt zu seinem ersten Saisonsieg. Fast zwölf Monate musste sich der Aufsteiger der letzten Saison gedulden, ehe es wieder mit einem Sieg geklappt hat. "Für mich fühlte es sich wie ein Befreiungsschlag an", ordnet der letztjährige WM-Dritte die Bedeutung dieses Erfolgs ein.

Nach seinen starken Auftritten im vergangenen Jahr - Etappensieg bei der Tour de France, Sieg bei der Flèche Wallonne, Zweiter bei Lüttich-Bastogne-Lüttich - war der Schweizer nach seinem abrupten Teamwechsel lange nicht auf Touren gekommen. Probleme mit Material und Körper erschwerten den Neuanfang bei UAE Emirates, dazu kam ein Sturz an der Tour de France. Plötzlich war die Leichtigkeit weg, mit der er 2020 alle beeindruckt hat.

Nervös sei er deswegen aber nicht geworden. "Meine Form war nie schlecht. Trotzdem verspürte ich einen gewissen Druck, weil das Saisonende nahte und ich noch ohne Sieg da stand. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat. Ich hoffe, dass mir das für die nächsten Rennen helfen wird."

Mit einer aufsteigender Form und ordentlich Selbstvertrauen im Gepäck ist Hirschi von Luxemburg nach Belgien weiter gereist, wo am Sonntag das WM-Strassenrennen stattfindet. Verglichen mit 2020 ist die Ausgangslage für den U23-Weltmeister von 2018 heuer eine ganz andere. Nicht nur der Rummel um seinen Person ist nicht mehr so gross wie damals nach seinen starken Leistungen an der Tour de France. Auch die Erwartungen von aussen sind nicht mehr so hoch.

Kein klarer Leader

Auch wenn die diesjährige WM-Strecke wieder auf Classique-Jäger wie Hirschi ausgerichtet ist, kommt ihm am Sonntag in der sechsköpfigen Schweizer Equipe keine uneingeschränkte Leaderrolle mehr zu. Mit Stefan Küng verfügt die Schweiz in Flandern noch über einen zweiten starken Fahrer, der auf solchem Terrain Grosses zu leisten im Stande ist. Wie Hirschi 2020 hat der Thurgauer 2019 ebenfalls WM-Bronze gewonnen.

"Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig helfen. Dass wir Kräfte sparen und trotzdem aktiv vorne mitfahren", blickte Hirschi drei Tage vor dem Rennen voraus. Mit der Aussenseiterrolle kann er ganz gut leben. Er sieht darin sogar etwas Positives. "Oftmals kann der grosse Favorit an der WM nicht gewinnen, weil alle Fahrer auf ihn schauen. Es ist immer ein Vorteil, wenn du ein bisschen vergessen gehst."

An der EM Moral getankt

Sein Ziel muss es sein, im Finale wieder bei den Stärksten zu sein. Das ist ihm vor zwei Wochen an der EM mit Platz 6 schon ganz ordentlich gelungen. Das sieht auch Nationaltrainer Michael Albasini so: "Marc hat an der EM ein sehr starkes Rennen gezeigt. Vor allem taktisch ist er sehr schlau gefahren. Das wird am Sonntag auch sehr wichtig sein."

Für Hirschi war das EM-Rennen "wichtig für die Moral. Wenn du vorne dabei bist und in einen positiven Flow kommst, fällt dir alles immer viel einfacher." Nur schon aufgrund der Länge ist das WM-Rennen allerdings nicht mit jenem an der EM zu vergleichen. Erst nach kräftezehrenden 268 km von Antwerpen nach Leuven wird der Sieger feststehen. Mit Eintagesrennen über solch grosse Distanzen bekundet Hirschi grundsätzlich aber kein Problem. "Entscheidend ist die Ernährung, dass die Kohlenhydrat-Speicher immer gefüllt sind", ist er sich bewusst.

Als möglichen Vorteil sieht Nationaltrainer Albasini auch, dass Hirschi nach der Tour de France keine langen Rundfahrten mehr bestritten hat. "Deshalb ist er sicher frischer als andere. Ich denke er ist auf einem sehr guten Weg. Seine Form ist steigend. Ich erwarte ihn sehr stark am Sonntag."

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