Erstes Mini-Tief von Meister Zug

Der EV Zug spürt erstmals diese Saison den Meister-Blues. Nach sechs Siegen in den ersten sechs Runden verlieren die Zuger bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 1:3 zum dritten Mal in Serie.

Ins erste Mini-Tief rutschten die Zuger wegen offensiver Probleme. In den letzten drei Partien gelangen dem Meister bloss noch fünf Tore. Die Niederlagen erfolgten gegen Lugano (2:3 n.V.) und daheim gegen Ajoie (2:3 n.V.).

Nur weil Leader Biel gegen die SCL Tigers und gegen deren neuen Goalie Robert Mayer (35 Paraden) ebenfalls überraschend 1:4 verlor, beträgt Zugs Rückstand in der Tabelle weiterhin bloss vier Punkte.

Mit den ZSC Lions kassierte auch das Team auf Platz 3 der Tabelle eine Niederlage (0:1 in Freiburg). Lugano besiegte Bern 3:1, womit die Berner wieder unter den unteren Strich auf Platz 11 abrutschten.

Vierter Streich der Lakers

Die Rapperswil-Jona Lakers und der EV Zug bewegen sich in unterschiedliche Richtungen. Die Lakers holten nach fünf Niederlagen zum Auftakt zuletzt vier Siege und zwölf Punkte. Der EV Zug dagegen startete mit sechs Siegen, verlor zuletzt aber dreimal hintereinander und übers Wochenende innerhalb von 24 Stunden daheim gegen Ajoie und auswärts gegen die Lakers.

Beim 3:1-Heimsieg der Lakers über den Meister lief nur 30 Minuten lang alles nach Drehbuch. Die Lakers spielten zwar mutig, Zug führte aber durch den vierten Saisontreffer von Anton Lander mit 1:0 und schien die Partie zu kontrollieren. Innerhalb von fünf Minuten kippten aber Nando Eggenberger (6. Saisontor) und Sandro Zangger (mit einem Powerplay-Tor) die Partie. Emil Djuse stellte mit einem Schuss ins leere Tor 65 Sekunden vor Schluss Rapperswils Sieg sicher.

Servette verschenkt zwei Punkte

Servette kommt trotz drückender Überlegenheit im Léman-Derby gegen Lausanne nur zu einem Punkt. Ein verwandelter Penalty sichert dem Schlusslicht das glückhafte 1:1.

Das Schwierigste schien Servette in der 32. Minute geschafft zu haben: Dank einer schönen Kombination mit Flanke von Théo Valls und Kopfball von Miroslav Stevanovic überwanden die Genfer die Defensive der ausserordentlich vorsichtig agierenden Gäste. Fast über die gesamte Spielzeit praktizierten die spielerisch eine Klasse besseren Genfer ein Powerplay. Sie hatten Chance für vier, fünf Tore.

Dass nur ein Punkt heraussprang, lag an einem unnötig zugestanden Penalty. Boris Cespedes zerrte kurz vor der Pause bei einer Standardsituation so lange am Trikot von Lausannes Verteidiger Karim Sow, bis Schiedsrichter Horisberger pfiff. Captain Stjepan Kukuruzovic verwandelte zum 1:1.

Für Lausanne ist der Punktgewinn, der vierte in dieser Saison, ein Glücksfall, der die nach acht Runden weiterhin sieglose Mannschaft aber nicht sonderlich weiterbringt. Insbesondere der Druck auf Trainer Ilija Borenovic wird weiter zunehmen. Der Serbe steht auch nach seinem elften Super-League-Match als Chefcoach ohne Sieg da.

Telegramme:

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

3613 Zuschauer. - SR Lemelin/Hürlimann, Meusy/Cattaneo. - Tore: 27. Lander (Herzog, Klingberg) 0:1. 30. Eggenberger (Cervenka) 1:1. 35. Zangger (Djuse/Powerplaytor) 2:1. 59. Djuse 3:1 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Eggenberger; Hansson.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Aebischer, Djuse; Vouardoux, Profico; Sataric, Jelovac; Baragano, Maier; Eggenberger, Rowe, Cervenka; Zangger, Albrecht, Brüschweiler; Wick, Dünner, Neukom; Wetter, Mitchell, Forrer.

Zug: Genoni; Hansson, Stadler; Cadonau, Djoos; Schlumpf, Gross; Wüthrich, Kreis; Simion, Kovar, Allenspach; Klingberg, Lander, Herzog; Hofer, Leuenberger, Bachofner; Stehli, Wüest, De Nisco.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Lammer, Lehmann und Moses (alle verletzt), Zug ohne Suri (krank), Martschini, Müller, Senteler und Zehnder (alle verletzt). Zug von 58:10 bis 58:55 und ab 59:08 ohne Torhüter.

Ajoie - Genève-Servette 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:0) n.P.

3497 Zuschauer. - SR Dipietro/Urban, Kehrli/Huguet. - Tore: 10. Winnik (Filppula) 0:1. 16. Winnik 0:2. 31. Romanenghi (Huber/Powerplaytor) 1:2. 36. Filppula (Winnik, Tömmernes/Powerplaytor) 1:3. 39. Devos (Frossard) 2:3. 59. Birbaum (Powerplaytor) 3:3. - Penaltyschiessen: Winnik 0:1, Devos -; Filppula -, Hazen -; Tömmernes 0:2, Frossard -; Moy 0:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Frossard; Filppula.

Ajoie: Wolf; Birbaum, Pouilly; Rouiller, Eigenmann; Macquat, Hauert; Malo Gfeller, Helfer; Hazen, Devos, Schmutz; Bogdanoff, Frossard, Frei; Rohrbach, Romanenghi, Huber; Colin Gfeller, Ness, Schnegg.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Smons, Maurer; Ugazzi; Vermin, Filppula, Winnik; Moy, Jooris, Miranda; Völlmin, Berthon, Vouillamoz; Cavalleri, Smirnovs, Patry; Riat.

Bemerkungen: Ajoie ohne Asselin, Gauthier-Leduc und Östlund (alle verletzt), Genève-Servette ohne Antonietti, Mercier, Pouliot, Richard, Rod und Tanner (alle verletzt). Ajoie von 57:07 bis 57:44 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - ZSC Lions 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

7012 Zuschauer. - SR Piechaczek/Stolc, Altmann/Stalder. - Tor: 43. Desharnais (Mottet, Brodin) 1:0. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Mottet; Roe.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Dufner, Jecker; Brodin, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bykow, Walser, Herren; Rossi, Bougro, Jörg; Jobin.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Trutmann, Geering; Weber, Guebey; Phil Baltisberger; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Azevedo, Malgin, Quenneville; Sopa, Krüger, Sigrist; Aeschlimann, Schäppi, Pedretti.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Diaz, Marchon (beide krank) und Kamerzin (verletzt), ZSC Lions ohne Bodenmann, Morant, Riedi (alle verletzt) und Diem (krank). ZSC Lions ab 57:06 ohne Torhüter.

Lugano - Bern 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

5206 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Progin/Duarte. - Tore: 14. Fazzini 1:0. 23. Jeremi Gerber (Moser, Scherwey/Powerplaytor) 1:1. 27. Bertaggia (Riva, Thürkauf) 2:1. 59. Walker (Unterzahltor!) 3:1 (ins leere Tor). - Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Müller) gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Fazzini; Conacher.

Lugano: Fatton; Nodari, Müller; Alatalo, Riva; Chiesa, Guerra; Traber, Wolf; Walker, Arcobello, Fazzini; Boedker, Herburger, Morini; Bertaggia, Thürkauf, Stoffel; Vedova, Cortiana, Chiquet.

Bern: Manzato; Andersson, Beat Gerber; Untersander, Henauer; Thiry, Colin Gerber; Pinana; Conacher, Jeffrey, Scherwey; Kast, Kahun, Moser; Fahrni, Daugavins, Jeremi Gerber; Sciaroni, Neuenschwander, Bader; Berger.

Bemerkungen: Lugano ohne Carr, Haussener, Josephs, Loeffel (alle verletzt) und Tschumi (gesperrt), Bern ohne Praplan (verletzt). Bern von 58:10 bis 58:30 und ab 58:50 ohne Torhüter.

Tabelle:

Rangliste: 1. Biel 9/22 (35:20). 2. Zug 9/18 (28:21). 3. ZSC Lions 7/14 (25:16). 4. Lugano 8/14 (26:22). 5. Fribourg-Gottéron 8/14 (21:22). 6. Rapperswil-Jona Lakers 8/12 (24:22). 7. Davos 6/10 (18:19). 8. SCL Tigers 8/9 (25:33). 9. Ambri-Piotta 6/8 (12:15). 10. Genève-Servette 8/8 (19:28). 11. Bern 8/7 (26:23). 12. Ajoie 7/6 (15:27). 13. Lausanne 6/5 (13:19).

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