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«Musig i de Altstadt» in den Startlöchern: In wenigen Stunden geht es los

Dieses Wochenende wird die Aarauer Altstadt zum Festivalgelände: Über 40 Bands treten an mehr als zehn verschiedenen Orten auf, von der Hauptbühne auf dem Schlossplatz bis zur Schaufensterablage.

Es hat nicht gut ausgesehen. Düstere Wolken, Regentropfen, für Donnerstag sogar Unwetterwarnung, zum Haareraufen. Doch jetzt, nach neustem Wetterbericht, sieht alles rosig aus: Vielleicht ein Sprutz Regen am Freitag, aber nichts Wildes. Einem prächtigen «Musig i de Altstadt» (MidA) steht nichts im Weg.

«Ein toller Spannungsbogen», sagt Luca Schaffer vom Kern-OK und lacht, ein Spannungsbogen, der Stunden vor dem ersten Konzert in mehrfacher Hinsicht für Entspannung sorgt. «Aufgrund der Unwetterwarnungen haben wir so gut zugearbeitet, dass der Hauptteil der Aufbauarbeiten bis Mittwochabend fertig war.» Dazu kommt die massive Entlastung dank der Erweiterung des OKs: Mit 19 Köpfen ist es heuer so gross wie noch nie, dazu stehen pro Abend über 150 Freiwillige im Einsatz. «Es ist toll, welche Dynamik das Ganze angenommen hat, wie viele am MidA mithelfen wollen», sagt Schaffer.

Das OK von Musig i de Altstadt 2025 ist so gross wie noch nie.
Bild: zvg

Doch nun zur Hauptsache, dem Programm: Den Festivalauftakt um 19 Uhr stemmen «Moira x Otrava» mit Balkan-Pop. Um 21 Uhr wird Headlinerin Sylvie Kreusch (bekannt von Balthazar und Warhaus) mit ihrer 7-köpfigen Band den Schlossplatz verzaubern, bis Rapperin Nathalie Fröhlich als Schlussact um 23.30 Uhr übernehmen wird.

Am Samstag eröffnet (nach den Ladenkonzerten ab 14 Uhr) das Brass-Quintett von Argovia Philharmonic den Schlossplatz, gefolgt vom Winterthurer Multiinstrumentalisten Andryy (19 Uhr). Das Highlight des Abends dürfte der Auftritt von Gizmo Varillas auf der Schlossplatzbühne werden (21 Uhr), der erstmals überhaupt mit fünfköpfiger Band spielt. Zum Grande Finale auf dem Schlossplatz spielen dann die Lokalmatadoren von Šuma Čovjek auf, mit ihrem neuen Album im Gepäck (23.30 Uhr).

Dazwischen und nebenan, man kennt es vom MidA nicht anders: Lauter feinste Musik-Perlen, verteilt auf über zehn Bühnen. Treibenlassen und Hinhören, auch mal ganz losgelöst vom Programm. Immer ein Ohr voll wert, auch der speziellen Stimmung wegen: die Auftritte im Stadthöfli oder in der Stadtkirche. Nicht zu vergessen, weil da immer die Post abgeht: die Bühne beim Holzmarkt. Wer übrigens auch nach dem letzten Konzert noch nicht genug hat, für den gibt es im Jugendkulturhaus Flösserplatz zum ersten Mal eine MidA-Afterparty.

Gut zu wissen: Das «Musig i de Altstadt» ist kostenlos. Damit das so bleibt und es auch weiterhin stattfinden kann, sollte man es mit dem Kauf des Festival-Pins für 15 Franken unterstützen. Das Festivalzentrum befindet sich in der Markthalle, hier gibt es einen Infostand, Sitzgelegenheiten, eine Bar und Marktstände. Am Graben gibt es ein vielseitiges Food-Angebot. Das Festival setzt auf «cashless», mit Bargeld kann man an den Hauptbars am Schlossplatz und in der Markthalle bezahlen.

Alle Infos aufwww.mida-aarau.ch