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UBS macht einen Gewinn in Milliardenhöhe

Bei der UBS sprudeln die Gewinne wieder. Nach zwei Quartalen im Minus, vermeldet die Bank wieder einen satten Gewinn. Auch die Integration der CS schreite gut voran.

Alleine in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres kann die UBS einen Reingewinn von 1,75 Milliarden US-Dollar ausweisen. Wie die Grossbank am Dienstag mitteilt, sei das «eine Rückkehr zur Vor- und Nachsteuerprofitabilität auf ausgewiesener Basis». In den vergangenen beiden Quartalen hatte die UBS noch Verluste ausgewiesen.

Dementsprechend zufrieden zeigt sich UBS-Chef Sergio Ermotti: «Vor etwas mehr als einem Jahr wurden wir gebeten, durch die Übernahme der Credit Suisse eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Schweizer und des globalen Finanzsystems zu spielen, und wir halten unser Versprechen ein.» Das nun vorgelegte Ergebnis sei ein «Beweis für die Stärke unseres Geschäfts und unserer Kundenbasis», lässt sich Ermotti zitieren.

2024 schon eine Milliarde Dollar gespart

Der Abschluss der Fusion zwischen der separat geführten Einheiten Credit Suisse und der UBS sei auf Ende Mai geplant. Damit seien diese Pläne weiterhin auf Kurs. Die Integrationspläne würden «zügig» umgesetzt. Konkret habe die UBS dabei alleine im ersten Quartal «Kosteneinsparungen in Höhe von brutto rund 1 Milliarde Dollar» erzielt. Bis Ende 2026 will die Grossbank die jährlichen Kosten um 13 Milliarden senken. Davon bereits umgesetzt sind rund 5 Milliarden.

Beim Ausblick zeigt sich die UBS noch etwas zurückhaltend. Gerade die nächsten Zinsschritte der Nationalbanken seien noch «ungewiss, da die Inflation nach wie vor über der Zielspanne der Zentralbanken liegt», wie die Bank schreibt. Die« andauernden geopolitischen Spannungen in Verbindung mit Wahlen von potenziell erheblicher Tragweite in mehreren grossen Volkswirtschaften» würden weiterhin «für Unsicherheit in Bezug auf den gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Ausblick» sorgen.(mg)