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Ein Dauerbrenner und eine Aufsteigerin: Das sind die beliebtesten Baby-Namen der Schweiz

Jedes Baby ist einzigartig. Die Babynamen dagegen eher weniger. Auch im vergangenen Jahr gab es in der Schweiz klare Trends bei den Namensfavoriten.

Immer wieder Noah. Auch im vergangenen Jahr war Noah der beliebteste Vorname für einen neugeborenen Buben. Wie bereits in den drei Jahren zuvor. Auf den weiteren Podestplätzen folgen Liam und Matteo – auch das war schon zuvor so. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik hervor.

Bei den Mädchen führten Emma, Mia, und Sofia die Rangliste an. Damit gibt es immerhin da eine leichte Veränderung. 2023 waren zwar die drei gleichen Namen ganz vorne, allerdings in leicht anderer Reihenfolge: Damals war Mia auf Platz 1, gefolgt von Emma und Sofia.

Noah ist mit grösstem Abstand der beliebteste Vorname für Knaben. 511 Kinder haben 2024 diesen Namen erhalten. Das sind knapp 120 mehr als Liam genannt wurden. Zwischen Emma und Mia gab es dagegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im vergangenen Jahr wurden 377 Emmas geboren, Mias waren es 367.

Mia in sieben Kantonen ganz vorne

Der Schweizer Mädchen-Hitname Emma ist zwar im ganzen Land beliebt, Spitzenreiter ist der Vorname aber vor allem in den Westschweizer Kantonen: In Genf, Freiburg, Neuenburg und im Waadtland war Emma auch kantonal am populärsten.

In gleich sieben Deutschschweizer Kantonen war Mia, die letztjährige Nummer eins, der häufigste Name für neugeborene Mädchen. Sofia war in Zürich, Basel und im Aargau an der Spitze.

Noah schweizweit populär

Bei den Buben schwingt Noah sprachübergreifend obenaus: Zwischen Genf und Thurgau war der Vorname in zehn Kantonen an der Spitze, in neun weiteren in den Top 3. Spitzenplätze ergatterten unter anderem Liam in Zürich und im Waadtland, Leano in St.Gallen und Gabriel in Freiburg. In Luzern teilten sich Luca und Elio den Spitzenplatz.