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«Wir geben die Preise an unsere Kunden weiter»: Wie Transport-Unternehmer Benjamin Giezendanner auf die hohen Spritpreise reagiert

Die steigende Benzinpreise sorgen momentan für viel Gesprächsstoff. Auch die Wirtschaft ist von den hohen Preisen betroffen. SVP-Nationalrat Benjamin Giezendanner ist mit seinem Transport-Unternehmen direkt davon betroffen.

Die Benzinpreise sind in den letzten Tagen explodiert. An der teuersten Tankstelle im Aargau, der Shell Tankstelle an der A1 in Würenlos, kostet ein Liter Diesel mittlerweile 2.65 Franken (Stand: 09.03.2022). Der steigende Treibstoffpreis betrifft auch Transportunternehmen wie das des Aargauer SVP-Nationalrats Benjamin Giezendanner.

Preise sind in zwei Jahren um 50 Prozent gestiegen

Vor zwei Jahren musste er für eine volle Tankladung von 30’000 Litern nur die Hälfte des heutigen Preises bezahlen. In Zahlen ausgedrückt heisst das: Statt 34’539 Franken zahlt er heute 54’702 Franken. «Wir müssen diese Preise an unsere Kunden weitergeben, die sie dann an die Konsumenten weitergeben», sagt Giezendanner im Interview mit Tele M1. «Die Kerninflation wird massiv zunehmen», führt er aus.

Doch die Preise für Benzin und Diesel sollten sich laut Wirtschaftsexperte Stefan Legge in den nächsten Wochen stabilisieren. Grund dafür sei, dass die Treibstoffproduktion weltweit wieder hochgefahren wird. «Ich bin optimistisch», sagt er gegenüber Tele M1. (fan)

Der Tele-M1-Beitrag in voller Länge: