Seit zehn Jahren ein offenes Ohr für die Schüler

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Das Team der Schulsozialarbeit Oftringen: Nadja Bauer, Regula Rohr und Benjamin Karasek (v.l.). Bild: zvg

An der Sommergmeind 2009 hat die Gemeinde Oftringen die Einführung der Schulsozialarbeit beschlossen. 200 Stellenprozente waren dafür vorgesehen, gewünscht war die Einstellung von mindestens einem Mann und einer Frau. Nach den Sportferien 2010 nahm die Schulsozialarbeit ihre Arbeit auf. Heute, zehn Jahre später, besteht das Team der Schulsozialarbeit in Oftringen aus Nadja Bauer, Benjamin Karasek und Regula Rohr. Letztere ist seit Anfang an dabei. «Die Teamkonstellationen haben sich gelegentlich verändert, die Büroräumlichkeiten vermehrt, die Schülerzahlen sind gestiegen», sagt Nadja Bauer, Bereichsleitung Jugend- und Schulsozialarbeit in Oftringen. Gleichzeitig seien auch die Angebote im präventiven Bereich stetig erweitert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst worden. «Rückblickend kann festgehalten werden, dass die Schule und die Gemeinde Oftringen stets eine gut funktionierende, stabile und unterstützende Schulsozialarbeit zur Verfügung hatte.»

Das Jubiläumsfest muss verschoben werden

In den letzten vier Jahren hat die Schulsozialarbeit Oftringen rund 400 Fälle pro Jahr geführt. Die Inhalte der Beratungen sind sehr vielfältig: Liebeskummer, kleine Streitigkeiten, schulische Schwierigkeiten bis hin zu Mobbing, Gewalt und familiäre Notsituationen. Zwei Drittel ihrer Zeit hat die Schulsozialarbeit für die Beratung von Eltern, Lehrpersonen, Schulleitung und natürlich der Schülerschaft aufgewendet sowie für die Präventions- und Projektarbeit. Der restliche Aufwand fliesst in Aufgaben wie Administration, interne und externe Vernetzung und Weiterbildung.

Die zehn Jahre Schulsozialarbeit hätten am Kinderfest im Juni gefeiert werden sollen. Doch dazu kommt es wegen der Corona-Pandemie nicht: Das Jubiläumsfest ist genauso wie das Kinderfest aufs nächste Jahr verschoben. Anstatt zu feiern, waren die Schulsozialarbeiter während der Schulschliessung besonders gefordert. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten standen sie den Kindern, Eltern und der Schule mit Angeboten zur Seite. Sie waren während dieser Zeit vor Ort, per Telefon oder Mail erreichbar und boten Unterstützung an, wo sie gebraucht wurde. Seit einer Woche sind die Schüler nun wieder zurück im Schulalltag und Präventionsprojekte zu Themen, wie z. B. Gefühle, Konflikte, Gewalt, Freundschaft oder Sexualität sowie Einzel- und Gruppenberatungen sind nun auch wieder umsetzbar im Rahmen der geltenden Hygienemassnahmen. «Besonders hervorheben möchten wir das Kooperationsprojekt ‹Teamolympiade›

für alle Schüler und Schülerinnen der 1. Oberstufe in Zusammenarbeit mit den Klassen- und Fachlehrpersonen, Schulleitung, Hauswarten und Jugendarbeit», sagt Nadja Bauer. Dieser Postenlauf soll Gemeinsamkeiten zwischen den Schulstufen schaffen, Vorurteile abbauen und Möglichkeit bieten, sich besser kennen zu lernen. Er findet, je nach Corona-Situation, nach den Sommerferien statt. (pd/lbr)

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