Die Swisscom plant eine Antenne nach neustem 5G-Standard in Richenthal

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Bei der Hubgarage in Richenthal ragt seit kurzem eine meterhohe Profilstange in die Höhe. (Bild: Ronnie Zumbühl)

Bei der Hubgarage in Richenthal ragt seit kurzem eine meterhohe Profilstange in die Höhe. Im Ortsteil der Gemeinde Reiden plant die Swisscom eine 22 Meter hohe Sendeantenne des Mobilfunkstandards 5G. Das Baugesuch liegt seit Dienstag für 20 Tage bei der Bauverwaltung zur Einsprache auf. 

Die geplante Antenne in Richenthal ist gemäss Swisscom die erste nach neustem 5G-Standard auf Reider Gemeindegebiet. Zur Standortwahl schreibt Sabrina Hubacher, Mediensprecherin der Swisscom: «Swisscom realisiert Standorte nur dort, wo sie tatsächlich benötigt werden. Der geplante Standort verbessert die Versorgung und sorgt für mehr Kapazität.» 

Der Bauvorsteher der Gemeinde Reiden, Willi Zürcher (FDP), kann zum Baugesuch nur bedingt Auskunft geben. «Wenn die Grenzwerte eingehalten sind und sonst keine Verstösse gegen Baurecht vorhanden sind, können weder wir als Gemeinde noch der Kanton die Bewilligung verweigern.» Auch bei der Standortwahl konnte der Gemeinderat nicht mitentscheiden. Dies sei Sache der Telecom-Anbieter und des Grundstückbesitzers. «Dass der Handy-Empfang in Richen­thal relativ schlecht ist, ist aber bekannt.» Die Grundhaltung des Reider Gemeinderats gegenüber Mobilfunkantennen ist positiv. «Wir können nicht immer mehr Digitalisierung fordern und gleichzeitig die Technologie, die dafür benötigt wird, ablehnen», sagt Zürcher. Ob die Bevölkerung von Richenthal das gut finde, werde sich zeigen. Er geht davon aus, dass es in Richenthal mehr Diskussionen geben wird als an anderen Orten, weil es die erste Antenne ist. Auf die Frage, ob es eine Infoveranstaltung geben wird, sagt Zürcher: «Das ist eigentlich nicht die Aufgabe der Gemeinde, aber ich will es momentan auch nicht ausschliessen.» 

Auch der Kanton hat bei der Telekommunikation kaum Spielraum, da diese auf Bundesebene geregelt ist. «Es ist rechtlich nicht zulässig, dass Gemeinden oder Kanton den Bau von bewilligungsfähigen Antennen verhindern», bestätigt auch Peter Bucher von der kantonalen Dienststelle Umwelt und Energie (uwe). Schliesslich hätten die Telekommunikationsunternehmen einen bundesweiten Versorgungsauftrag. 

Im Allgemeinen findet Bucher die Diskussion um die Belastung durch Handystrahlen massiv überbewertet und emotional aufgeladen. Die Argumente von 5G-Gegnern seien oft wissenschaftlich unhaltbar. «Mit dem Umstieg auf 5G geht kein gesundheitliches Risiko einher.» Denn mit dem neusten Mobilfunkstandard würden dieselben Grenzwerte eingehalten wie bei konventionellen. Und obwohl 5G bis 100-mal höhere Datenmengen transportiere als heutige Netze, bedeute dies nicht eine höhere Strahlenbelastung. Der Kanton prüfe die Strahlenbelastung anhand von Abnahme- und Kontrollmessungen. Zudem sei die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV), die Menschen vor schädlicher oder lästiger nichtionisierender Strahlung schützen soll, in mehreren Urteilen des Bundesgerichts bestätigt worden. 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Kölliken: Baugesuche für 5G Antennen in stossen auf Widerstand

Rosemarie Feucht-Rüetschi
schrieb am 25.09.2020 12:33
Auch in Kölliken liegt derzeit ein Baugesuch für eine 5G Antenne auf, ein weiteres soll nächste Woche folgen für den Umbau einer bestehenden Antenne auf 5G. Es sind bis jetzt weit über 200 Unterschriften gesammelt worden, die zwei umfangreiche, fachlich begründete Einsprachen unterstützen. Es ist zu hoffen, dass die Anliegen der Einsprecher Gehör finden werden. Es geht um gross angelegte Projekte, die das ganze Dorf betreffen würden.

Liebes Team, darf ich Sie bitten, meinen Kommentar zu präzisieren?

Christian Sedlmair
schrieb am 25.09.2020 07:49
a) Titel: "5G überschreitet die Grenzwerte um das 4-fache"
b) Aktuell fordern die Mobilfunkbetreiber einen sog. “Erleichterungsfaktor” von 4 ....

herzlichen Dank!

Ein Plädoyer für die Honigbiene

Dr.Stephan Johannesson
schrieb am 22.09.2020 13:53
Die Honigbiene gehört zu den allerwichtigsten Haustieren der Erde. Ausgerechnet sie , die über alle Grenzen hinweg unsere Landschaft belebt, ist stark bedroht von den verschiedensten negativen Einflüssen. Sie alle zu nennen, würde hier zu weit führen. Nun hat sich in den letzten Jahrzehnten ein neues , für den Imker sehr schmerzhafte Phänomen dazugesellt: das sogenannte Verfliegen der Bienen. Es ist darauf zurückzuführen, dass die Bienen , die sich von Natur aus auch in elektromagnetischen Feldern bewegen, durch die künstlich erzeugten Strahlenfelder in ihrer Orientierung empfindlich gestört werden und so beispielsweise den Heimweg nicht mehr finden oder falsche Signale für Futterquellen geben. Dieses Phänomen ist durch verschiedenene Studien über Honigbienen belegt worden, ausserdem haben unzählige Imker in ihren Völkern solche und ähnliche Phänomene erleben müssen. Und es ist davon auszugehen, dass bei noch mehr Strahlenbelastungen die Bienen noch mehr leiden müssten, und nicht nur die Bienen. Es stellt sich nun also die Frage, in welche Richtung wir mit unserer Entwicklung hinsteuern wollen. Bedenken wir, alles hat sein Mass…
Dr.Stephan Johannesson, Reiden




Strahlen und Strahlen...

anastasja gunnarsdottir, aarau
schrieb am 22.09.2020 13:12


Die Strahlen der Sonne schenken Wärme und Licht;
die elektronischen Strahlen können das nicht!

Sie schaden dem Leben, man weiss schon soviel,
sie schaden dem Menschen, der Fauna, dem Tier.

Junge Menschen bekommen, wie traurig zu hör'n
viel öfter als früher, einen Hirntumor!

Die Bienen, beim sammeln von Honigseim,
werdern verwirrt und finden den Weg nicht mehr heim.

Vögeln, den Antennen zu nahe gekommen
wurde schon vielfach das Leben genommen.

Und Bäume, Vertraute des Menschen genannt,
stehn traurig und elend, fast wie verbrannt.

Niemand könnt' sich vor solch Strahlen verstecken,
würden sie erst das Land bedecken.

Keine Nacht könnt' uns mehr Erquickung bringen,
diese Strahlen würden alles durchdringen!

Der Mensch kann viel, -hier geht es um's Leben,
um's kostbare, schöne, es ward uns gegeben!

Ihn's gilt es zu hüten mit sorglicher Hand
und mit dem uns eigenen Menschenverstand!

Endlich guter Empfang... koste es, was es wolle!

Daniel Barrer
schrieb am 20.09.2020 12:34
Ja, diese Mobilfunktechnik hat unsere Gesellschaft verändert, zum Teil sogar zum Positiven. Doch das ist noch keine ausreichende Begründung, wieso zum wiederholten Male eine "Neuheit" mit Vollgas flächendeckend ausgebaut werden soll. Man sollte bedenken, dass die Mobilfunkindustrie durch einen privaten Verein die Grenzwerte auf unwissenschaftliche Art festgelegt hat und nicht für 5G ausgelegt sind, dass die Mobilfunkanbieterinnen gesundheitliche Schädigungen trotz unabhängiger Studien immer noch leugnen (500 Studien unter emfdata.org) und die Haftung für Strahlungsschäden an die Grundstückeigentümer abschieben, dass 5G "New radio" genannt wird und im Vergleich zu G2, G3 und G4 grössere Bandbreiten, geänderte Signalformen (Modulationspegel, Crest-Faktor, problematische Phasenlage, Signalflankensteilheilt, Modulations-/Multiplextechniken, Polarisationslage,...) ausweist und die Mobilfunkanbieterinnen trotzdem behaupten, es sei die gleiche Strahlung wie bisher, dass die stärkere Strahlungsleistung pro Beam durch die 8x8 resp. 9x9 Beams pro Hauptsenderichtung(!) anstelle eines einzigen grossfächrigen Beams pro Hauptsenderichtung zu zig-fachen Grenzwertüberschreitungen führt, was aber immer noch nur unter Labor-Bedingungen gemessen werden kann,.... Diese Art von Wirtschaft dient nicht mehr der Gesellschaft, sondern schädigt die Gesellschaft - mehrfach!

5G hält die Grenzwerte eben nicht ein

Christian Sedlmair
schrieb am 18.09.2020 23:00
“Wenn 5G innerhalb der Grenzwerte liegt, kann die Behörde die Antenne nicht ablehnen”.

5G aber überschreitet die Grenzwerte deutlich! Darum fordern ja auch die Mobilfunkbetreiber eine massive Erhöhung der Grenzwerte, um so die Rahmenbedingungen für 5G zu erreichen. Genau gesagt wurde 2019 gar eine Erhöhung ums 4-fache, also von 5V/m auf 21V/m gefordert. Da aber eine Erhöhung der Grenzwerte bei der Politik noch kein Gehör fand, liess man sich Tricks einfallen, wie beispielsweise den Durschnittswert anstatt des Maximalwertes als Messlatte zu verwenden. Ein 2019 erstelltes Rechtsgutachten zeigt eben auf dass eine solche Mittelung nicht zulässig ist, da dies eine Begünstigung von 5G gegenüber anderen Techniken bedeuten würde, und bescheinigt Klägern gute Changen vor Gericht.

Aktuell berechnen die Mobilfunkbetreiber einen sog. “Erleichterungsfaktor”, um eine Einhaltung der Grenzwerte hinzurechnen, was wiederum ein ähnlicher Ansatz ist.

Grenzwert aber kann nur ein Maximalwert sein - und diesen verletzt 5G massiv.

Nein

Arnold
schrieb am 11.09.2020 14:51
Wir Schweizer wollen keine 5G Antenne im ländlichen Richenthal.

Mirko Trifunovic Sie sind ja SALT Mitarbeiter, deshalb Ihre Aussage.

Endlich guter Empfang!

Mirko Trifunovic
schrieb am 10.09.2020 09:12
Ich freue mich schon endlich ohne Unterbrüche telefonieren und surfen zu können. Eine Versorgungslücke weniger.
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