Gmeind Oftringen diskutiert zwei wichtige Geschäfte

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Das Bevölkerungswachstum in Oftringen hat Einfluss auf die Schulraumplanung und die BNO. Bild: ran

Nachdem die letzten zwei Gemeindeversammlungen in Oftringen wegen der Coronapandemie an die Urne verlegt wurden, findet nun am 10. Mai wieder eine normale Gmeind mit entsprechendem Schutzkonzept statt. Obwohl die Traktandenliste mit zwei Geschäften nicht gerade lang ist, so haben sie es doch in sich: Zur Diskussion stehen ein Zusatzkredit von 1,4 Mio. Franken für den Neubau des Primarschulhauses Oberfeld 2, der bereits mit der Erweiterung realisiert werden muss, sowie die Gesamtrevision Nutzungsplanung mit der Genehmigung der Bau- und Nutzungsordnung (BNO), des Bauzonenplans, des Kulturlandplans und des Spezialplans Hochwasserschutz.

Traktandum 1 ist nötig, weil eine erneute Analyse der Einwohner-, Schüler- und Klassenzahlen in der Gemeinde Oftringen ergeben hat, dass der Neubau des Primarschulhauses 2 Oberfeld – ohne Erweiterung – bereits im August 2022 (also im Zeitpunkt der Inbetriebnahme) vollständig belegt sein würde (das ZT berichtete). «Diese Entwicklung ist für den Gemeinderat sehr überraschend und erklärt sich dadurch, dass aktuell die Schülerzahlen zwei Jahre vor dem im Schulraumplanungsbericht im höchsten Szenario prognostizierten Stand liegen», hält der Gemeinderat in der Botschaft fest. Mit dem gleichzeitigen Bau der Erweiterung könne man 600 000 Franken einsparen. Hinter der sofortigen Realisierung der Erweiterung stehen auch sämtliche Oftringer Parteien. Der Spatenstich für das neue Schulhaus ist bereits erfolgt. Mit den zusätzlichen Kosten von 1,4 Mio. Franken, über welche die Stimmberechtigten an der Gmeind befinden, kostet der Neubau 7,5 Mio. Franken.

Prognose: 18 600 Einwohner im Jahr 2040

Umfangreich präsentiert sich das zweite Traktandum Gesamtrevision Nutzungsplanung. Einer der Gründe für die Anpassung der Nutzungsplanung ist das Wachstum der Gemeinde. Die kantonale Bevölkerungsprognose bis 2040 sieht für Oftringen rund 18 600 Einwohner vor. Gemäss den Dichtezielen des Kantons für bebaute Gebiete soll die Einwohnerzahl in Oftringen im Schnitt von heute 54 Einwohnern pro Hektare zu 70 Einwohnern pro Hektare bis im Jahr 2040 ansteigen. Gemäss Gemeindeversammlungs-Botschaft ist Oftringen im kantonalen Raumordnungskonzept Teil des urbanen Entwicklungsraums im Aargau und gehört zum Kerngebiet Agglomeration. Der kantonale Richtplanbezeichnet Oftringen alswirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkt (Arbeitsplatzgebiete) und als Wohnschwerpunkt.

Ein weiterer Grund, die Nutzungsplanung zu überprüfen und – wo nötig – anzupassen, war, dass der Planungshorizont von 15 Jahren mehrheitlich übertroffen und daher eine gesamthafte Beurteilung der künftigen Entwicklung der Gemeinde Oftringen angebracht ist. «Mit der Nutzungsplanung ist die Basis für eine massvolle Innenentwicklung und Erneuerung, unter Wahrung und Verbesserung der vorhandenen Wohn- und Siedlungsqualität, zu legen», so der Gemeinderat. Und: Es bestehe Anpassungsbedarf bei zahlreichen Einzelthemen und -bestimmungen, der sich aus gesetzlichen Rahmenbedingungen, neuen Ansprüchen oder Problemen in der Anwendungspraxis ergibt.

Hinweis

Gemeindeversammlung Oftringen am Montag, 10. Mai um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle.

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