Keine Freunde des Forstbetriebs

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Christoph Fischer, einer der Forstbetrieb-Väter. Bild: Chris Iseli

Wie andere Ortsbürgergemeinden des Suhren- und Ruedertal stimmen auch die Holziker an der Sommergmeind über die Fusion zum neuen Mega-Forstbetrieb ab. Seit Montag ist die Broschüre für die Gmeind vom 28. Juni aufgeschaltet, und diese zeigt, dass Holziken seinem Ruf, gerne einen Sonderweg zu gehen, einmal mehr gerecht wird. Zwar beantragt der Gemeinderat, der Gründung zum Forstbetrieb Suhrental Ruedertal sowie der Auflösung des Forstbetriebs Muhen-Hirschthal-Holziken zuzustimmen. Gleichzeitig führt er in der Broschüre aus, dass «der Beitritt zum Forstbetrieb Suhrental Ruedertal nicht empfohlen werden kann». Hauptgrund sei der Verlust der Selbstbestimmung. Er befürchtet, der Holziker Delegierte und dessen Verbündete würden künftig von den Vertretern des oberen Suhren­tals und des Ruedertals überstimmt.

Der Gemeinderat kann sich als alternative Lösung vorstellen, den neuen Forstbetrieb per Mandat für die Forstarbeiten in Holziken zu beauftragen. Neun Gemeindeversammlungen stimmen in diesen Tagen über den neuen Forstbetrieb ab, Reitnau ist schon abgesprungen. Der Moosleerber Gemeinderat und ehemalige Aarauer Stadtoberförster Christoph Fischer ist Teil der Arbeitsgruppe, die die Anstaltsordnung des neuen Forstbetriebs ausgearbeitet hat. Auf Anfrage dieser Zeitung sagt er, dass der neue Forstbetrieb nach einem Nein von Holziken nicht gefährdet ist. Denn solange immer noch 80 Prozent der insgesamt 17 000 Einwohner von Suhren- und Ruedertal im Forstbetrieb drin sind, muss der Verteilschlüssel nicht neu berechnet werden.

Der einmalig von den Holziker Ortsbürger zu leistende Beitrag würde 49782 Franken betragen, der jährliche Sockelbeitrag (gewöhnlich von Einwohnergemeinde zu tragen) beträgt 17031 Franken.

Mehr Steuereinnahmen führten zu guter Rechnung

Die Einwohnergmeind muss drei Kreditabrechnungen absegnen. 12 695 Franken Unterschreitung für den 500 000-Franken-Kredit für Erneuerungen von Kanalisationen, eine Unterschreitung von 981 Franken betreffen den Kredit von 90 000 Franken für die Erneuerung der Steuerung der Wasserversorgung und 1340 Franken Unterschreitung beim Gemeindeanteil am Pikettfahrzeug der Regiowehr Suhrental von 82 900 Franken.

Die Rechnung 2020 schliesst mit einem Gewinn von 331 035 Franken. Budgetiert waren 103 200 Franken. Das um 227 835 bessere Ergebnis ist vor allem auf Mehreinnahmen von 186 976 Franken bei den Steuern zurückzuführen. (fdu)

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